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Wer in der Startup-Welt den Turbo zünden will, braucht ein gutes Netzwerk. Oft heißt es, Gründerinnen hätten es da schwerer, weil Männer besser vernetzt seien. Dabei gibt es eine Menge Netzwerk-Angebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten sind. In diesem Beitrag bekommt ihr einen Überblick.

Zwei Netzwerke mit Tradition

Echte Pionierarbeit haben die Digital Media Women geleistet. Dieser gemeinnützige Verein wurde bereits 2010 gegründet, hat inzwischen zehn Quartiere in ganz Deutschland und weit über 30.000 Community-Mitglieder. Hauptziel war und ist es, Frauen aus der Digitalbranche mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.

Dass Netzwerke für Frauen keine Erfindung des 21. Jahrhunderts sind, beweist der Verband Business and Professional Women (BPW), der in mehr als 100 Ländern aktiv ist. Seine Ursprünge lassen sich bis ins Jahr 1930 zurückverfolgen. In Deutschland gibt es 27 regionale Clubs, einen davon in Hamburg, der regelmäßig online wie offline Veranstaltungen für Frauen in allen Branchen durchführt.

© moinworld: bei einem Netzwerk-Event in Hamburg

Für Frauen in Tech und karrierebewusste Mütter

Ebenfalls weltweit aktiv, allerdings mit dem Fokus auf IT-Berufe fokussiert sind die Women Techmakers. Zu diesem Netzwerk gehört auch moinworld aus Hamburg. Die Tech-Community unterstützt Frauen aus der IT-Branche mit Workshops, Programmierkursen, Netzwerkveranstaltungen und Mentoring.

Gleich mehrere Angebote gibt es für Frauen, die auch als Mütter ihre berufliche Karriere weiter vorantreiben möchten. Ein Netzwerk speziell für Hamburg sind die BusinessMoms, die mit den Soloheldinnen kooperieren, die selbständige Frauen ansprechen. Überregional agieren die MomPreneurs, die zeigen wollen, dass sich Mutterschaft und Unternehmertum bestens vereinbaren lassen.

© Mathias Jäger/Hamburg Startups: das Halbfinale von Female StartAperitivo 2022 im eeden

Hamburg hat Gründerinnen noch viel mehr zu bieten

Ein weiteres Netzwerk für Frauen aus der Metropolregion Hamburg ist die WOMEN’S BusinessLounge. Die Initiative #Frauenmacht ist 2017 in Hamburg entstanden, hat ihren Aktionsschwerpunkt aber inzwischen nach Berlin verlagert. Die meisten Netzwerke sind dezentral organisiert und haben keinen festen Standort. Anders bei eeden, das nicht nur ein Verein ist, sondern auch, nach eigener Definition, ein feministischer co-creation space.

hei., die Hamburger ExistenzGründungsInitiative, ist im Prinzip für alle da, die sich mit Thema Selbstständigkeit beschäftigen. Mit hei.gründerinnen gibt es aber auch ein Netzwerk, das sich ausschließlich an Frauen richtet. Um den potenziellen Gründerinnennachwuchs kümmert sich die Initiative proTechnicale, die Mädchen an die für die Startup-Welt so wichtigen MINT-Fächer heranführt. Zum Schluss noch ein paar Tipps für Veranstaltungen, die sich (nicht nur) für Frauen hervorragend zum Netzwerken eignen. Am 30. März findet in der Handelskammer Hamburg das Finale des Gründerinnen-Wettbewerbs STARTERiN Hamburg 2023 statt. Ein bundesweiter Wettbewerb mit Wurzeln in Hamburg ist Female StartAperitivo. Das Halbfinale für Hamburg geht am 14. Juni über die Bühne, der alles entscheidende Pitch dann am 6. Juli.


Autor

Startup City Hamburg

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