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Finanzierung & Startup-Support

Wie gestalte ich einen Businessplan? Wer kann mich bei der Finanzierung meines Startups unterstützen und wie finde ich das passende Förderprogramm?

Wenn du Gründer:in bist oder planst, deine Geschäftsidee in einer Unternehmensgründung zu realisieren, werden dir diese Fragen sicher bekannt vorkommen. Wir haben die wichtigsten Infos zum Gründen für dich zusammengestellt und verraten dir, welche Finanzierungsangebote es für Startups in Hamburg gibt.

 Als Gründer:in in Hamburg kannst du auf eine attraktives Beratungsangebot und eine bestens ausgebaute Förderlandlandschaft zugreifen: Verschiedene Hochschulen, Gründungszentren, die Handelskammer, Innovationsberatungen und weitere öffentliche wie private Organisationen bieten (zukünftigen) Unternehmer:innen kostenlose Gründungsberatung sowie Vernetzung innerhalb des Hamburger Startup- und Innovationsökosystems.

Gründungs­unterstützung in Hamburg

Egal in welcher Phase dein Startup gerade steckt, in Hamburg findest du die passende Förderung, die deinem Business neue Power verleiht.

Neben privaten Investor:innen bietet Hamburg Gründer:innen eine ausgezeichnete Infrastruktur an öffentlichen Förder- und Finanzierungprogrammen. Zahlreiche Angebote wie Gründungsberatung und Akzelerator- und Inkubatorprogramme unterstützen Startups und Scaleups dabei, zu wachsen und innovative Ideen voranzutreiben.

Unternehmen gründen in Hamburg

  • Bevor es an die Umsetzung einer Geschäftsidee geht, erstellen Gründer:innen häufig einen Businessplan. Dieser beinhaltet und strukturiert alle wichtigen Punkte, die für die Umsetzung einer Geschäftsidee benötigt werden. Neben der Beschreibung der Idee sind das Geschäftsmodell, die Strategie, eine Marktanalyse und die Finanzplanung Teile des Businessplans. Das Ziel ist die Beantwortung der Kernfragen, wie das Unternehmen erfolgreich am Markt existieren und wirtschaften wird.

  • Für Gründer:innen ist es wichtig, frühzeitig eine Entscheidung bezüglich der Rechtsform zu treffen, um sich rechtlich abzusichern. Die Rechtsform definiert den gesetzlichen Rahmen eines Unternehmens, das wirtschaftlich tätig ist. Die einzelnen Rechtsformen unterscheiden sich hauptsächlich in Bezug auf die Eigentumsverhältnisse und Risikoverteilung bzw. Haftung der Geschäftsführer:innen.

    Nicht alle Rechtsformen kommen für die Gründung eines Startups in Frage. Verbreitet sind folgende Unternehmensformen: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) und Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Die Überlegung, welche Ziele man mit der Unternehmensgründung und wie viel Startkapital man zur Verfügung hat, können bei der Entscheidung behilflich sein.

  • Abhängig von gewählter Rechtsform und geplantem Geschäftsvorhaben müssen Unternehmen bei den entsprechenden Ämtern und Behörden angemeldet werden. Grundsätzlich erfolgt die Anmeldung eines Unternehmens im Gewerbeamt.

    Ist die Geschäftsidee besonders innovativ, sollte außerdem geprüft werden, ob man sie schützen lassen kann - technische Schutzrechte, wie Patente und Gebrauchsmuster, sollten frühzeitig beantragt werden. Hier erfolgt die Anmeldung beim Patentamt. Ebenfalls schützen lassen kann man sich sein Design und Marke.

  • Damit aus einer Geschäftsidee Wirklichkeit werden kann, ist die Finanzierung des unternehmerischen Vorhabens gut zu planen. Die Errechnung des benötigten Startkapitals ist Teil des Businessplans bzw. erfolgt zu Beginn der Geschäftsentstehung. Der jeweilige Kapitalbedarf hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem sind die Mietkosten des Arbeitsplatzes, geplante Investitionen für das Unternehmen, das beabsichtige Marketingbudget sowie gegebenenfalls Personalkosten entscheidend für die Ermittlung des benötigten Kapitals.

    Um an die benötigten Finanzquellen zu gelangen, gibt es öffentliche sowie private Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmensgründer:innen. Verbreitete Formen der Finanzierungshilfen sind Kredite (zum Teil mit Bürgschaften), Beteiligungskapital, Zuschüsse und Beratungsförderung. Private Finanzierung erfolgt oft durch Venture Capital Gesellschaften (VC) oder Business Angels, Inkubatoren und Accelerator-Programmen oder Crowdfunding/ Crowdinvesting.

  • Wem es in den eigenen Wänden zu eng wird, hat die Möglichkeit, sich mit seinem Unternehmen in einen Coworking Space, Office Space, Business Center oder in einem Gründerzentrum anzusiedeln. An diesen Orten können sich Gründer:innen einmieten und zwischen einem einzelnen Arbeitsplatz, Büros und ganzen Büroetagen wählen. Der Mietzeitraum ist oft flexibel wählbar, außerdem werden zentrale Infrastrukturen, wie Besprechungsräume, Gemeinschaftsküchen und Empfangstresen, zur Verfügung gestellt. In Hamburg gibt es eine Vielzahl an Arbeitsplatz- und Büroangeboten für Gründer:innen.

  • Nach der Definition des Geschäftsmodells, den damit verbunden Überlegungen zur Unternehmensumsetzung und der anschließenden Unternehmensgründung beginnt der operative Teil: Jetzt geht es darum, das Business auf die Straße zu bringen und mit dem Produkt oder der Dienstleistung Umsätze zu erzielen. Dies beginnt oft mit einem Prototyp, gefolgt von einem erfolgreichen Markteintritt. Anschließend folgen die aktive Vermarktung und gezielte Kundenansprache, um das erwünschte Wachstum zu erreichen.

Starte durch in Hamburg

  • Du möchtest dein Unternehmen in Hamburg gründen oder überlegst, nach Hamburg zu ziehen und sich selbstständig zu machen? Dann bietet der Start Me Up-Guide der Startup Unit (Hamburg Invest) genau die Informationen, Tipps und weiterführende Links, die jetzt wichtig sind.

  • Gründer:innen müssen für ihre unternehmerischen Tätigkeiten Steuern zahlen. Die Art und Höhe der Steuern hängen maßgeblich von der gewählten Rechtsform ab. Zu unterscheiden sind beispielsweise Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer sowie Vor- und Umsatzsteuer.

  • Mit der Gründung eines Unternehmens in Deutschland sind Gründer:innen bestimmten Rechten und Pflichten unterworfen. Auch im Umgang mit Kunden:innen und Lieferant:innen, bei der Nutzung von Daten, beim Abschluss von Mietverträgen oder Versicherungen gibt es eine Reihe von gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.