Im Dezember 2025 hat die IFB Innovationsstarter GmbH noch einmal fünf Startups in seine Förderprogramme aufgenommen. In diesem Beitrag stellen wir GastroRocket, lu:bici, Aortex, 3D-bautec und mutiva kurz vor.
GastroRocket
Ein eigenes Restaurant ist für viele ein Traum, der aber schnell zum Albtraum wird, denn in kaum einer Branche ist die Insolvenzquote so hoch wie in der Gastronomie. Das Startup GastroRocket, neu im InnoFounder-Programm, möchte angehenden Gastronom:innen diese Erfahrung ersparen und unterstützt sie bei der Gründung. Das geschieht über eine App, die alle wichtigen Fragen zu Themen wie rechtliche Voraussetzungen, Finanzierung, Beschaffung von Geräten, Konzipierung der Speisekarte oder Marketing beantwortet. Die Nutzung ist kostenlos, Geld verdient GastroRocket durch Provisionen von Unternehmen, die über die App ihre Dienste anbieten.
lu:bici
Das erste von drei neuen Startups im InnoRampUp-Programm ist lu:bici. Es bringt zwei Bereiche zusammen, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: Radsport und Nanotechnologie. lu:bici hat einen Schmierstoff entwickelt, der Fahrradketten in einem Arbeitsschritt zugleich entölt und mit einem verschleißminimierenden Wachs versieht. Somit entfällt die sonst notwendige vorherige Reinigung durch Lösungsmittel, was nicht nur Zeit spart, sondern auch umweltfreundlicher ist. Die Expertise für die dabei eingesetzte Nanochemie bringt Dr. Artur Feld mit, das Gründungsduo komplettiert Britta Kloust, die Erfahrung aus dem Produktmanagement mitbringt.
Aortex
Aortex gehört zu den Hamburger Startup-Aufsteigern des Jahres 2025, der größte Erfolg war der erste Platz beim Wettbewerb Gründergeist. Den Erfolg zu verdanken hat das junge Unternehmen der Aussicht, vielen Menschen das Leben zu retten, die an einem Aneurysma leiden, der krankhaften Erweiterung von Arterien. Der zur Behandlung benötigte Stentgraft passt häufig in Form und Größe nicht zu den individuellen Bedürfnissen der Patient:innen. Die patentierte Technologie von Aortex, der große Chancen auf dem internationalen Medizinmarkt attestiert werden, macht nun die schnelle Herstellung solcher maßgeschneiderten Medizinprodukte möglich.
3D-bautec.
Häuser aus dem 3D-Drucker sind keine neue Idee, ihre Umsetzung steht aber noch ganz am Anfang. Hier sieht das Startup 3D-bautec. eine Chance, mit seinem integrierten System von 3D-Drucktechnologien für den Bau eine Führungsrolle einzunehmen. Eine wichtige Rolle spielt dabei Nachhaltigkeit. Im Angebot sind eine Reihe von Materialoptionen, die dieses Kriterium erfüllen: Ton auf natürlicher Basis, zementfreie Betonalternativen und emissionsarmer Beton. In Verbindung mit einem Produktionsverfahren, das Emissionen minimiert und Abfälle vermeidet, will 3D-bautec. die Branche so umwelt- und klimafreundlicher machen.
mutiva
„Aus Wut wird Mut“ lautet das Motto von mutiva, einem Startup, das den vom Körber Start-Hub veranstalteten NextGeneration Inkubator durchlaufen hat und jetzt eine Förderung durch das InnoImpact-Programm erhält. mutiva begleitet Frauen, die psychische Gewalt erlebt haben. Ziel ist es einen sicheren Raum zu schaffen, in denen sie ihr Erleben einordnen, innere Stabilität aufbauen und Orientierung für deine nächsten Schritte finden können. Dafür gedacht ist das Online-Programm RE:START, Workshops und individuelle Coachings ergänzen das Angebot.