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© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard sprach das Grußwort.

Bei der vierten Ausgabe des Female StartAperitivo traten wieder zehn von Frauen geführte Startups aus zehn Bundesländern an. Den Sieg holte sich INLEAP Photonics aus Hannover mit einer Lasertechnologie, die Fertigungsprozesse erheblich beschleunigt. Platz 2 ging an HandsOn! aus Hamburg.

Die Finalteilnehmerinnen hatten sich jeweils in den Halbfinals ihrer Bundesländer durchgesetzt. Veranstaltet wird der Wettbewerb federführend vom Hamburg Investors Network, unterstützt von Partnern vor Ort. Auch die Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg(BWI) engagiert sich beim Female StartAperitivo; Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard sprach das Grußwort.

© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Gruppenfoto der Finalistinnen von Female StartAperitivo 2024

Geschäftsideen für Gesundheit und die Lebensmittelbranche

Einen Schwerpunkt bildeten die Themen Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Mit einer speziellen Säuglingsnahrung für Frühgeborene ging Primogene aus Dresden ins Rennen. ratzfatz aus Berlin bietet gesunde Tiefkühlfertigerichte für Kinder an. Für Mecklenburg-Vorpommern war fourTaste mit Tempeh aus Lupinen und gelben Erbsen am Start. Vornehmlich die Gastronomie bedient THE OATER aus Köln mit einer Maschine zur Herstellung von Haferdrinks. CU Mehrweg aus Baden-Württemberg möchte ein Mehrwegsystem für Lebensmittelverpackungen etablieren.

Digitale Hilfe für Frauen in den Wechseljahren verspricht hermaid, das Schleswig-Holstein vertrat. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen kümmern und so kostspielige Ausfallzeiten verringern. Menschen mit Atemwegserkrankungen setzen Inhalatoren oft nicht sachgemäß ein und schmälern so die Wirksamkeit. Die App von VisionHealth aus München hilft ihnen, die Verwendung der Geräte zu optimieren.

© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Sophia Reiter (FISEGO), Katharina Haas (INLEAP Photonics), Aylin Kitte und Elena Dwenger (HandsOn!)

Die Top 3: INLEAP Photonics, HandsOn! und FISEGO

Eine Fachjury und das Publikum stimmten ab, welches Startup den Gesamtsieg davontragen konnte. Platz 3 ging an FISEGO aus Hessen, vertreten durch CTO Sophia Reiter. Dieses Startup hat eine Technologie entwickelt, die durch Schäden in elektrischen Geräten entstehende Brände verhindern soll. Den zweiten Platz sicherten sich Elena Dwenger und Aylin Kitte von HandsOn! aus Hamburg. Sie setzten damit eine Erfolgsgeschichte fort, die beim Next Generation Inkubator des Körber Start-Hubs begann. Ziel der Gründerinnen ist es, mehr junge Leute, vor allem Frauen, für handwerkliche Berufe zu begeistern.

Die meisten Stimmen und damit Platz 1 ging an INLEAP Photonics und CFO Katharina Haas. Sie überzeugte bei ihrem Pitch vor allem mit beeindruckenden Zahlen. Demnach ermöglicht die von dem Startup entwickelte Lasertechnologie erheblich beschleunigte Herstellungsprozesse. Momentan beschränkt sich der Einsatz der Technologie auf die Fertigung von Batteriezellen für elektrisch getriebene Fahrzeuge. Sie eignet sich auch für viele andere Bereiche, weshalb INLEAP Photonics für das Jahr 2030 einen Umsatz von 130 Millionen Euro anstrebt.

 


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Startup City Hamburg

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