Calls for Transfer fördert wieder innovative Ideen aus der Wissenschaft
Calls for Transfer (C4T) ist ein Programm zur Förderung wissenschaftlicher Projekte, die einen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Mehrwert versprechen. Bis zum 15. Februar können sich dafür Wissenschaftler:innen bewerben, die an einer staatlichen Hochschule in Hamburg angestellt sind.
Das Programm ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen
Seit dem Jahr 2018 hat C4T in elf Durchgängen insgesamt 167 Projekte gefördert. Bekanntestes Beispiel ist das Biotech-Startup Colipi, das dank des Programms seine ersten Schritte machen konnte und anschließend eine Förderung in Millionenhöhe erhalten hat. Thematisch gibt es keine Beschränkungen, bewerben können sich Vertreter:innen aller wissenschaftlichen Disziplinen. Folgende Auswahlkriterien kommen dabei zum Tragen:
Innovationshöhe: Was macht das Vorhaben besonders innovativ?
Transferpotenzial: Wie wird der Wissens- oder Technologietransfer in Wirkungsbereiche wie Gesellschaft, Wirtschaft oder Wissenschaft deutlich?
Relevanz: Welche gesellschaftliche oder wirtschaftliche Wirkung ist erkennbar?
Der zwölfte Förderaufruf C4T ist als Sprint konzipiert. Die geförderten Projekte haben eine maximale Laufzeit von sechs Monaten, was eine schnelle Umsetzung innovativer Ideen ermöglicht. Eine kostenneutrale Verlängerung ist nicht möglich. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 35.000 Euro. Der früheste Projektstart ist der 1. Mai 2026. Wer mehr über den Bewerbungs- und Förderprozess erfahren möchte, kann an einer digitalen Informationsveranstaltung am 28. Januar von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr ein. Neben allgemeinen Informationen bietet sich dort auch die Gelegenheit für spezifische Rückfragen. Die Anmeldung für die Veranstaltung erfolgt über die Bewerbungsseite.