Die beiden Gründerinnen wissen genau, worüber sie sprechen, schließlich engagieren sie sich seit vielen Jahren dafür, Schulkindern den Einstieg in die Digitalwelt zu erleichtern. So gründete Diana 2014 zusammen mit ihrem Mann Philipp die App Camps. Die Ursprungsidee bestand darin, Kindern in Workshops die ersten Grundkenntnisse für die Erstellung einer App zu vermitteln und ihnen dabei zu einem garantieren Erfolgserlebnis zu verhelfen.
Ein ähnliches Konzept verfolgte Theresa als Veranstalterin von Events wie der Code Week oder Jugend hackt. Die hier Teilnehmenden haben in der Regel schon einige Vorkenntnisse und es ist beeindruckend, was für ausgefeilte Spiele und Programme junge Leute dort in kurzer Zeit entwickeln. Allerdings gehören sie eher zu einer Minderheit, die sich privat das nötige Fachwissen angeeignet hat.
Um dieses Know-how möglichst vielen Kindern vermitteln zu können, braucht es starke Verbündete: die knapp 800.000 Lehrkräfte in Deutschland. Die Bereitschaft in die Digitalwelt einzutauchen und die Schüler:innen mitzunehmen ist durchaus groß, nur fehlen oft die erforderlichen Fortbildungsangebote. Die Variante, für Präsenzfortbildungen quer durch das Land zu reisen und dann jeweils vielleicht 30 Personen zu erreichen, erschien den Gründerinnen wenig zielführend.