DTCP legt 500-Millionen-Fonds für Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien auf
DTCP, eine globale Investmentmanagement-Plattform mit Sitz in Hamburg und einem verwalteten Vermögen von mehr als 3 Milliarden Euro, hat die Auflegung seines achten Fonds namens „Project Liberty“ bekannt gegeben. Mit einem Zielvolumen von 500 Millionen Euro ist dies die bislang größte privat verwaltete Risikokapitalinitiative in Europa, die sich speziell auf Verteidigungs-, Sicherheits- und Resilienztechnologien konzentriert.
Der Fokus liegt auf der Sicherheit Europas
Der Fonds wird unabhängig von DTCP verwaltet und richtet sich an institutionelle Anleger, Family Offices und Unternehmensinvestoren. Sein Ziel ist es, das Wachstum leistungsstarker europäischer Unternehmen im Bereich Verteidigungs- und Dual-Use-Technologien zu unterstützen und einen Beitrag zur langfristigen technologischen Leistungsfähigkeit und Sicherheitsresilienz Europas zu leisten. Während Europa im Mittelpunkt der Investitionen steht, kann Project Liberty auch selektiv in Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien von NATO-Mitgliedstaaten und engen Verbündeten investieren, wenn solche Investitionen für die europäischen Sicherheitsinteressen von strategischer Bedeutung sind.
DTCP investiert seit mehr als einem Jahrzehnt in IT- und Sicherheitstechnologien. Das bestehende Portfolio konzentriert sich stark auf Cybersecurity- und KI-Unternehmen, darunter Arctic Wolf, Axonius, Zenity, Anomali und Ox Security. Ergänzt wird dies durch Dual-Use-Unternehmen wie das deutsche Verteidigungstechnologie-Einhorn Quantum Systems. Mit Project Liberty wird DTCP in Unternehmen in Finanzierungsphasen der Serien A bis C investieren. Der Fonds plant Investitionen in bis zu 30 Unternehmen mit einer durchschnittlichen Summe von rund 20 Millionen Euro.