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Anlässlich des zweiten Social Entrepreneurship Forums hat die Hamburger Allianz für Social Entrepreneurship ihren ersten Wirkungsbericht veröffentlicht. Zudem lieferte die Veranstaltung eine Reihe von Antworten auf die Frage, wie sich soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg verbinden lassen.

© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Das Social Entrepreneurship Forum bot gute Gelegenheiten zum Netzwerken.
© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Das Social Entrepreneurship Forum bot gute Gelegenheiten zum Netzwerken.

So kommen Sozialunternehmen an Fördermittel

Bei der ganztägigen Veranstaltung zog sich das Thema der Finanzierbarkeit von sozialem Unternehmertum wie ein roter Faden durch die Paneldiskussionen, Keynotes und Workshops. In Hamburg stellt die Förderbank IFB mit InnoImpact und #UpdateHamburg in zwei Programmen finanzielle Mittel zur Verfügung. Als weitere Ansprechpartner wurden Stiftungen wie die Körber-Stiftung genannt, die beim Social Entrepreneurship Forum als Gastgeber fungierte. Einen Überblick über die Förderlandschaft in Deutschland bietet der Reflecta Fördermittelkompass, der mithilfe künstlicher Intelligenz auch bei der Antragsstellung hilft. Mitglieder der Hamburger Allianz für Social Entrepreneurship erhalten dort Rabat.

© Mathias Jäger/Hamburg Startups: das Team der Hamburger Allianz für Social Entrepreneurship
© Mathias Jäger/Hamburg Startups: das Team der Hamburger Allianz für Social Entrepreneurship

Die Allianz wirkt seit zwei Jahren

Die Allianz ist seit rund zwei Jahren aktiv und wird bis mindestens 2030 von der Stadt Hamburg finanziert. In dem jetzt veröffentlichten ersten Wirkungsbericht zieht das sechsköpfige Team unter der Leitung von Corinna Bremer und Boris Kozlowski eine positive Bilanz. So gehören dem Bündnis aktuell 176 Mitglieder, genannt Citizens, an. Es wurden 65 Veranstaltungen durchgeführt und 738 Beratungsstunden gegeben. Ein Resultat des Engagements der Allianz sind mehr als 2,6 Millionen Euro bewilligte Fördergelder für 33 Unternehmen. In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg wurde eine Methode entwickelt, mit der sich anhand einer siebenstufigen Wirkungstreppe die Ergebnisse in Zukunft noch besser validieren lassen.

© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Panel beim Social Entrepreneurship Forum
© Mathias Jäger/Hamburg Startups: Panel beim Social Entrepreneurship Forum

Voraussetzungen für langfristigen Erfolg

Schon jetzt lässt sich feststellen, dass die Fördermittel für Sozialunternehmen begrenzt bleiben und Gründer:innen in diesem Bereich nur dann langfristig bestehen können, wenn sie Impact mit einem tragfähigen Geschäftsmodell verbinden können. Um überhaupt für eine Förderung in Frage zu kommen, müssen Startups ein relevantes gesellschaftliches Problem adressieren, eine innovative Lösung dafür entwickeln und ein mit sich ergänzenden Kompetenzen ausgestattetes Team haben. Weitere Kriterien sind Kooperations- und Kompromissbereitschaft; Realisierbarkeit geht vor Perfektion. Mit seiner in Deutschland einzigartigen Social Entrepreurship Allianz bietet Hamburg gute Voraussetzungen für den Erfolg – das war die Kernbotschaft des Social Entrepreneurship Forums.


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Startup City Hamburg

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