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KSB, ein traditionsreicher Hersteller von Pumpen und Armaturen aus der Pfalz, erhöht seine Beteiligung am Hamburger Startup aiomatic, das mithilfe KI potenzielle Störungen in der Industrieproduktion prognostiziert, auf 47 Prozent. Die Kooperation soll beiden Unternehmen dazu dienen, ihr Geschäft auszubauen.

© KSB SE & Co. KGaA: Dr. Stephan Bross (CTO KSB), Dr. Stephan Timmermann (CTO KSB), Lena Weirauch (CEO aiomatic) und Björn Schulz (CTO aiomatic)
© KSB SE & Co. KGaA: Dr. Stephan Bross (CTO KSB), Dr. Stephan Timmermann (CTO KSB), Lena Weirauch (CEO aiomatic) und Björn Schulz (CTO aiomatic)

KBS hat bereits vor zwei Jahren investiert

Bereits Anfang 2024 hatte sich KSB an einer Finanzierungsrunde beteiligt, die aiomatic damals 2 Millionen Euro einbrachte und KBS 5 Prozent der Firmenanteile sicherte. Laut Handelsblatt sei dieses Mal ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag geflossen und eine vollständige Übernahme des Startups in drei Jahren geplant. KBS stattet seine Komponenten mit Sensoren aus und bietet dazu einen Guard Monitoring Service an, der Daten in Echtzeit liefert. Dieses Angebot soll nun auch auf die Komponenten anderer Hersteller ausgebaut werden.

Hier ergeben sich die starken Synergien mit aiomatic. Das 2020 gegründete Startup hat eine Software entwickelt, die durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz Maschinenausfälle in der Industrieproduktion prognostiziert und somit zu verhindern hilft; ein Verfahren, das sich Predictive Maintenance nennt. Der digitale Wartungsassistent von aiomatic analysiert kontinuierlich Maschinendaten und bietet mit einem Auffälligkeitsindex zwischen 0 - 100 % den Kunden eine präzise Analyse des aktuellen Maschinenzustands. Durch die stärkere Anbindung an KBS hat das Startup nun die Chance, die Vertriebsstrukturen und den guten Ruf des etablierten Unternehmens zu nutzen, um sein Geschäft auszubauen.

Das momentan rund 40-köpfige Team von aiomatic soll erhalten bleiben und auch am Hauptstandort Hamburg wird sich vorerst nichts ändern. Dem Startup wurde zugesichert, weiterhin möglichst unabhängig agieren zu können.


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Startup City Hamburg

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