Zum Hauptinhalt springen
Logo von Startup City Hamburg

Mit einem KI-Chatbot namens Maya hilft myProtectify Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Damit der Service erhalten bleiben und noch weiter ausgebaut werden kann, hat das Startup eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die bis zu 100.000 Euro einbringen soll.

© Armin Oehmke: das Team von myProtectify:  Ronja Zimmermann, Ann Rheinheimer, Sogol Kordi und Benedikt Görges
© Armin Oehmke: das Team von myProtectify: Ronja Zimmermann, Ann Rheinheimer, Sogol Kordi und Benedikt Görges

Die Gründerin ist selbst Überlebende häuslicher Gewalt

Alle zwei Minuten erlebt in Deutschland jemand häusliche Gewalt und bleibe trotzdem oft unsichtbar oder werde nicht ernst genommen, heißt es in den Begleitinformationen zur Kampagne. Auch die Gründerin Sogol Kordi hat diese Erfahrung gemacht. Damit Betroffene nicht länger allein bleiben, hat sie myProtectify gegründet und mit ihrem Team im Sommer 2025 den anonymen KI-Chat Maya veröffentlicht, der rund um die Uhr erreichbar ist, dabei hilft, die eigene Situation zu verstehen, und Wege für den Ausstieg und Neuanfang aufzeigt.

Da der Service für die Betroffenen auf jeden Fall kostenlos bleiben soll, ist myProtectify auf andere Einnahmequellen angewiesen, beispielsweise Workshops oder Förderprogramme. Seit dem 8. April 2026 läuft nun eine Crowdfunding-Kampagne, die für ein zusätzliches finanzielles Polster sorgen soll. Unterstützer:innen können entweder einen Betrag ihrer Wahl direkt spenden oder Merchandise-Artikel erwerben. Unternehmen können auch umfangreiche Eventpakete buchen. Die Kampagne läuft noch bis zum 29. Mai und hat sich 100.000 Euro als Funding-Ziel gesetzt. Dieses ist allerdings nicht bindend, das heißt, sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, kommt der bis dahin eingesammelte Betrag trotzdem vollständig myProtectify zugute.


startup city hamburg logo signet

Autor

Startup City Hamburg

Bei Startup City Hamburg findest du Hamburgs inspirierendes Startup-Ökosystem an einem Ort.