Minit Games verlässt Stealth-Modus und erhält 2 Millionen US-Dollar
Bis vor Kurzem agierte das Hamburger Startup Minit Games ausschließlich im Verborgenen, jetzt tritt es gleich mit einer Erfolgsmeldung an die Öffentlichkeit: In einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde hat es 2 Millionen US-Dollar eingesammelt, um eine Infrastruktur für das schnelle Auffinden kleiner Handy-Spiele aufzubauen.
Minit Games will Mini-Spiele leichter zugänglich machen
Hinter Minit Games stecken die Seriengründer Mark Buchholz und Ole Schaper, die ihr Mobilegames-Studio Sviper vor drei Jahren verkauft haben. Im Zentrum ihres neuen Startups steht eine KI-gesteuerte Suchmaschine. Durch die Analyse von Echtzeit-Nutzungsdaten und Interaktionsmustern sorgt der Empfehlungsalgorithmus von Minit Games dafür, dass Kurzform-Spiele präzise auf die richtige Zielgruppe abgestimmt und in einen Feed eingespeist werden. Dadurch soll die Reichweite für Spieleentwickler:innen und die Relevanz für Spieler:innen maximiert werden.
Angeführt wird die Finanzierungsrunde von LVP, einem auf Gaming spezialisierten Wagniskapitalgeber aus London, und dem Sony Innovation Fund. Ebenfalls beteiligt sind branchenaffine Business Angels wie Stefan Klemm, Timo Soininen und Klass Kersting. Die frisch eigeworbenen 2 Millionen US-Dollar sollen in den Ausbau des Teams in Hamburg fließen und die technische Einführung der Plattform beschleunigen. Minit Games bereitet derzeit den Start der Alpha-Version vor, die zunächst nur auf Einladung zugänglich sein wird.