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Seit dem 1. Juli 2026 gibt es bei der Körber-Stiftung den Bereich „Entrepreneurship“. Dort werden bereits bestehende Programme und neue Initiativen gebündelt, um unternehmerische Aktivitäten zu unterstützen. Im Interview erklärt die Bereichsleiterin Carmen Ludwig, welche Angebote es gibt und wie Startups und Gründer:innen davon profitieren können.

Das Team vom Körber Start-Hub beim Next.Gen Summit for Good im Juni 2026 © Claudia Höhne
Das Team vom Körber Start-Hub beim Next.Gen Summit for Good im Juni 2026 © Claudia Höhne

Liebe Carmen, stelle bitte dich und das Entrepreneurship-Team kurz vor!

Die Mannschaft hinter dem Bereich Entrepreneurship ist noch nicht komplett – denn zwei Stellen werden derzeit nachbesetzt und zwei Stellen können wir zu Herbst neu ausschreiben. Mustafa Eren gibt zu Ende Juli die Programmleitung für den Start-Hub ab, Franziska Zeides ist als Programm-Managerin für den Next.Gen Inkubator zuständig. Bis zum 31. Juli können sich wieder junge Leute unter 30 Jahren mit ihrer Gründungsidee für das einjährige Programm bewerben.

(Hier geht es zur Bewerbung für den Next.Gen Inkubator)

Cornelius Gesing hat sich bislang als Hub-Manager um die Fläche und Kommunikation gekümmert und wird ab sofort das neue Programm Körber Netzwerk Entrepreneurship leiten. Ich darf seit dem 1. Juli den neuen Bereich verantworten und habe zuvor die Konzepte für den Körber Start-Hub und das neue Programm Körber Netzwerk Entrepreneurship entwickelt. Auch zur Mannschaft gehören unsere beiden studentischen Mitarbeitenden Cennet Uyar und Julius Lietz sowie unsere Praktikantin Theresa Roth.

Welche Idee steckt hinter dem neuen Bereich Entrepreneurship der Körber-Stiftung?

Mit dem neuen Bereich wollen wir das unternehmerische Denken und Handeln in unserer Gesellschaft stärken und Gründungen mit gesellschaftlicher Wirkung mehr Sichtbarkeit geben. Unser Ziel ist es, mehr Menschen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, innovative Ideen zu entwickeln und den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten – ganz im Sinne unseres Stifters Kurt A. Körber. Als Unternehmer verstand er Entrepreneurship nicht allein als wirtschaftlichen Erfolg, sondern als eine Haltung. Mit Kreativität, Eigenverantwortung, Mut und Gestaltungswillen wollte Körber dazu beitragen, die Gesellschaft voranzubringen. Genau dieses Ziel verfolgen wir auch seit knapp drei Jahren mit dem Körber Start-Hub und freuen uns sehr, dass wir als Bereich ab sofort noch mehr im Ökosystem beitragen können.

Carmen Ludwig, Leiterin des Bereichs Entrepreneurship bei der Körber-Stiftung © Claudia Höhne
Carmen Ludwig, Leiterin des Bereichs Entrepreneurship bei der Körber-Stiftung © Claudia Höhne

Was können Startups, Gründer:innen sowie andere Startup-Interessierte vom Bereich Entrepreneurship erwarten?

Als Bereich Entrepreneurship wollen wir zukünftig unsere Zielgruppen erweitern: der Körber Start-Hub behält mit der CoWorking-Fläche und dem Inkubator weiterhin den Fokus auf U30, dazu ziehen neue Formate für Ü60-Gründer:innen bei uns ein. Ergänzt wird der neue Bereich durch das Körber Netzwerk Entrepreneurship. Dieses richtet sich an ehemalige Projekteilnehmende sowie Preisträgerinnen und Preisträger der Körber-Stiftung, die selbst gegründet haben, unternehmerische Projekte erfolgreich umsetzen oder die Entwicklung von innovativen Geschäftsfeldern mitgestalten. Das interdisziplinäre, internationale und generationenübergreifende Netzwerk umfasst eine offene Community für Austausch und Vernetzung sowie einen Kreis von Impact Fellows, die ihre Expertise gezielt in die Weiterentwicklung von Ideen, Partnerschaften und Projekten mit gesellschaftlichem Mehrwert einbringen.

 


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Autor

Startup City Hamburg

Startup City Hamburg ist die zentrale Anlaufstelle für Hamburgs Startup-Ökosystem: Wir berichten über News und Events, Gründer:innen und Erfolgsgeschichten der Szene, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und behalten Fördermöglichkeiten im Blick. Mit persönlicher Beratung durch unsere Startup-Guides und einem Netzwerk aus Gründer:innen, Investor:innen und Institutionen geben wir Gründungsinteressierten und Foundern einen Überblick über die Szene.

Startup City Hamburg ist Teil der IFB Innovationsstarter GmbH und wird von der Freien und Hansestadt Hamburg über die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI) gefördert.


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