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Das House of AI in der HafenCity hat sich in kurzer Zeit zu einem Hotspot der Hamburger KI-Szene entwickelt. Es bietet Arbeitsplatz für eine Reihe von Startups und ist Veranstaltungsort zahlreicher Events. Einer der Gründer ist Gunnar Froh, Geschäftsführer des Scaleups Wunder Mobility. Im Interview erklärt er, wie das House of AI entstanden ist und welche Ziele es verfolgt.

Fünf Teammitglieder vor House of AI und etribe Beschilderung mit Holzlamellenwand
Das Team von House of AI: Karo Junker de Neui, Vincent Klein,Yara Molthan, Bojan Jukic und Gunnar Froh © Etribes

Lieber Gunnar, erzähl doch zunächst: Wer steckt hinter dem House of AI?

Das House of AI Hamburg ist eine privat finanzierte Initiative, 2026 gegründet von Bojan Jukic, Vincent Klein und mir. Vincent führt das Haus als Geschäftsführer, Bojan und ich haben gemeinsam Wunder Mobility aufgebaut, wo die Idee ihren Ursprung hat. Das Digitalberatungsunternehmen Etribes ist als erster Founding Partner an Bord. Aktuell arbeiten bei uns 45 Gründer von insgesamt 28 Startups. In unserem Space finden jede Woche zwei bis fünf Veranstaltungen mit bis zu 200 Leuten rund ums Thema KI statt. Diese werden von verschiedenen Initiativen und Freiwilligen getragen, die sich zu Fragen rund um KI austauschen wollen.

Wie ist die Idee zum House of AI entstanden?

Bei Wunder Mobility bauen wir das Unternehmen selbst gerade auf KI um. Dabei haben wir zwei Dinge gemerkt: Der Umbau geht deutlich schneller, wenn man ihn nicht allein macht. Und in Hamburg fehlt ein Ort, an dem die Leute, die das gerade praktisch tun, täglich aufeinandertreffen. Also haben wir 2026 auf 1.000 Quadratmetern an der Elbe in den Elbarkaden einen Ort gegründet, der genau das ermöglicht.

Lächelnder Mann mit Brille und grauem Bart in dunkelblauem Pullover in heller moderner Küche
Gunnar Froh © Wunder Mobility

Was sind die Ziele des House of AI?

Unsere Vision ist, Freiheit und Wohlstand in Europa zu sichern, indem wir die verantwortungsvolle Einführung von KI beschleunigen. Konkret heißt das: Gründer:innen, Engineers, Corporate-Teams, Investor:innen und Menschen aus Medien, Kultur und Politik unter einem Dach zusammenzubringen, statt sie in getrennten Blasen über KI reden zu lassen. Wir investieren selbst in Gründer:innen aus dem Haus, bringen sie mit Investoren zusammen und vermitteln Talente aus der Community an Unternehmen, die vor der KI-Transformation stehen.

Welche Aktionen und Veranstaltungen sind konkret geplant?

Bei uns finden zwei bis fünf Abendveranstaltungen pro Woche statt, die meisten offen für alle. Wir bauen das entlang von drei Strängen:

1. Builder: build fridays, unser wiederkehrendes Format für alle, die selbst bauen, Hackathons und vieles Weitere.

2. Corporates und Mittelstand: AI Mavericks, gemeinsam mit unserem Gründungspartner Etribes, für Entscheider:innen, die KI in bestehenden Organisationen zum Laufen bringen müssen.

3. KI trifft Gesellschaft: ein quartalsweises Abendformat für Politik, Kultur und Medien mit starken Partnern aus der Kreativbranche. Die erste Ausgabe wird es in ein paar Monaten geben.

Beispiele konkret aus den nächsten Wochen: am 30. September die Auftaktveranstaltung von „AI Mavericks“, am 1. Oktober das DeepTech Afterwork mit Impossible Founders samt Panel „Shipping AI from Hamburg“, am 29. Oktober „AI in Finance“ zusammen mit PwC, am 19. November ein Meetup zu AI in Fleet Management.


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Autor

Startup City Hamburg

Startup City Hamburg ist die zentrale Anlaufstelle für Hamburgs Startup-Ökosystem: Wir berichten über News und Events, Gründer:innen und Erfolgsgeschichten der Szene, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und behalten Fördermöglichkeiten im Blick. Mit persönlicher Beratung durch unsere Startup-Guides und einem Netzwerk aus Gründer:innen, Investor:innen und Institutionen geben wir Gründungsinteressierten und Foundern einen Überblick über die Szene.

Startup City Hamburg ist Teil der IFB Innovationsstarter GmbH und wird von der Freien und Hansestadt Hamburg über die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI) gefördert.


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