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Die Aufnahme in die Förderprogramme der IFB Innovationsstarter GmbH ist für viele Startups ein wichtiger Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte. Im Mai 2026 haben ihn spekta.ai, itemary, wellplayd, exaere und NEST CoWork & Play erreicht.

© spekta.ai: die Gründer Claas Baumann und Ulf Hansen

spekta.ai

Gleich vier Neuzugänge verzeichnet das InnoFounder-Programm. Zu ihnen gehört spekta.ai, das mit dem Slogan „Gutachten in Stunden statt Tagen“ auf sich aufmerksam macht. Mit einer KI-gestützten Software beschleunigt es die Erstellung von Baugutachten. Dafür analysiert es in Echtzeit Fotos und Sprachnotizen, die direkt auf der Baustelle entstehen. Auch der weitere Arbeitsprozess wird weitgehend automatisiert, zum Beispiel durch die Anbindung von Datenbanken mit den für Bauprojekte relevanten Gesetzen und Regularien.

© itemary: die Gründer Marvin Vortkamp and Markus Stitka
© itemary: die Gründer Marvin Vortkamp and Markus Stitka

itemary

Als Beschleuniger betätigt sich auch itemary; dieses Startup verspricht, einen bestimmten Vorgang von Stunden auf Sekunden zu verkürzen. Und zwar geht es um das Hochladen von Anzeigen für den Verkauf von Gegenständen auf Online-Marktplätzen wie eBay. Zur Erstellung eines Angebots genügt ein Foto, den Rest – Titel, Beschreibung und Preis – erledigt automatisch eine App. Bei Bedarf lassen sich die Texte nachträglich verändern. Die Prozessvereinfachung soll dazu führen, dass weniger Sachen weggeworfen werden und der Konsum nachhaltiger wird.

© wellplayd: das Team
© wellplayd: das Team

wellplayd

Das vierte Startup, das im Mai neu ins InnoFounder-Programm aufgenommen wurde, ist wellplayd. Es hat eine Software entwickelt, um rechtliche und ethische Standards in Organisationen sicherzustellen. Der Fachbegriff dafür ist Good Governance. Zielgruppe sind in erster Linie Sportvereine, aber auch Kitas, NGOs und kleine Unternehmen können von dem Service profitieren, der Vereinfachungen durch Digitalisierung etwa bei Unterschriften und dem Dokumentenmanagement beinhaltet.

© exaere: das Gründungsduo Yelda Nur Demirdögen und Jan Dethloff
© exaere: das Gründungsduo Yelda Nur Demirdögen und Jan Dethloff

exaere

Seltene Erden spielen als Material in Zukunftsbrachen wie Elektromobilität oder Erneuerbare Energien eine wesentliche Rolle. China nimmt hier eine marktbeherrschende Position ein. Ein Weg, wie sich Europa von dieser Abhängigkeit zumindest teilweise befreien könnte, wäre Recycling. Bisher ist das höchstens unter großem Aufwand möglich, doch das Startup exaere will das mit einem vereinfachten Verfahren ändern. Um dieses weiterentwickeln zu können, hat es jetzt eine Förderung durch das InnoRampUp-Programm erhalten.

© NEST CoWork & Play: die Gründerinnen Melissa Marques und Delia Arnon-Gyger
© NEST CoWork & Play: die Gründerinnen Melissa Marques und Delia Arnon-Gyger

NEST CoWork & Play

Eine InnoImpact-Förderung hat sich NEST CoWork & Play gesichert. Dieses Startup, gegründet von zwei berufstätigen Müttern, denkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie neu, denn es vereint Coworking Space und Kinderbetreuung an einem Ort. Dort können Eltern in Ruhe arbeiten und haben gleichzeitig ihre Kinder immer in der Nähe. Im März 2026 hat der erste Standort im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst eröffnet. Testbuchungen für einen Tag sind ebenso möglich wie Jahresmitgliedschaften.


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