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Aus den Niederlanden, aus Japan, Dubai oder den USA folgten rund 400 Programmierer und Programmiererinnen aus 40 Ländern am Wochenende dem Aufruf der Hamburger Organisation AI BEAVERS. Zwei Tage lang bauten sie in der Bucerius Law School KI-gestützte Software-Anwendungen, aus denen ein reales Produkt werden könnte.

Teilnehmer und Veranstalter feiern das Ende des AI-Hackathons
Teilnehmer und Veranstalter feiern das Ende des AI-Hackathons

Probleme lösen, die man aus dem eigenen Umfeld kennt

Ein KI-Agent, der sich beim Scam-Anruf schützend vor die Großmutter stellt oder eine Software, die Opa dabei hilft seine Parkinson-Medikamente richtig einzustellen. An intrinsischer Motivation fehlte es den Hackathon-Besuchern nicht. Fast alle Pitches, die nach dem 48-Stunden-Codier-Marathon auf der Bühne gezeigt wurden, befassten sich mit Themen aus der eigenen Lebenswelt der Programmierer:innen. Wie behalte ich Lerninhalte von YouTube-Videos besser? Wie kann ich bei meiner Arbeit im Labor die Ergebnisse freihändig und sachgerecht dokumentieren? Und eben: Wie mache ich denen das Leben leichter, die sich in der digitalen Welt nicht so zielsicher bewegen wie ich?

Programmierer:innen beim AI Hackathon Hamburg
Programmierer:innen beim AI Hackathon Hamburg

Marktfähigkeit als Bewertungskriterium

Die Aufgabenstellung des AI-Hackathons war komplex. Eine internationale Expertenjury bewertete neben der technischen Umsetzung und dem sinnvollen Einsatz von KI auch die Chancen, das jeweilige Produkt auf den Markt zu bringen. Kriterien waren darum auch

  • Produkt-Lebensdauer & Marktpotential

  • Ausführung & Funktionierende Demonstration

  •  Nutzererfahrung & Design

  •  Präsentation

Gewinnerteam Guardian Labs beim AI Hackathon Hamburg
Gewinnerteam Guardian Labs beim AI Hackathon Hamburg

Frauenanteil bei etwa 20 Prozent

Entwicklerinnen waren beim Non-Profit Event nur zu knapp einem Viertel vertreten, was die Frauenquote der entsprechenden Studiengänge in etwa spiegelt. Mit Leidenschaft ausgerichtete, international besetzte Events wie der Hamburger AI-Hackathon können darum eine öffentlichkeitswirksame Möglichkeit sein, mehr Frauen für das Programmieren zu begeistern. Ganz abgesehen von hochdotierten Preisen: Für die insgesamt 10 Gewinner:innen und weitere Auszeichnungen in Nebenkategorien gab es dank vieler Sponsoren aus dem AI Bereich Sach- und Geldgewinne im Gesamtwert von knapp 400.000 Dollar.


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Autor

Startup City Hamburg

Startup City Hamburg ist die zentrale Anlaufstelle für Hamburgs Startup-Ökosystem: Wir berichten über News und Events, Gründer:innen und Erfolgsgeschichten der Szene, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und behalten Fördermöglichkeiten im Blick. Mit persönlicher Beratung durch unsere Startup-Guides und einem Netzwerk aus Gründer:innen, Investor:innen und Institutionen geben wir Gründungsinteressierten und Foundern einen Überblick über die Szene.

Startup City Hamburg ist Teil der IFB Innovationsstarter GmbH und wird von der Freien und Hansestadt Hamburg über die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI) gefördert.


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