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Bundesweit gibt es zahlreiche Wettbewerbe, die Startups der unterschiedlichsten Branchen ansprechen. Zwei von ihnen stellen wir in diesem Beitrag vor: MEDICA START-UP COMPETITION für die Medizinbranche und HAL2027 für den Bereich Cybersicherheit. Und wir empfehlen einen Workshop für Gründer:innen aus Staaten außerhalb der EU.

Die Finalist:innen der MEDICA START-UP COMPETITION 2025 © MEDICA
Die Finalist:innen der MEDICA START-UP COMPETITION 2025 © MEDICA

15. MEDICA START-UP COMPETITION

Die MEDICA ist eine der weltweit bedeutendsten Fachmessen für die Medizinbranche und findet vom 16. bis 19. November in Düsseldorf statt. Zum Programm gehört die MEDICA START-UP COMPETITION, die in diesem Jahr zum 15. Mal veranstaltet wird. Dafür bewerben können sich Startups, die Lösungen aus Digital Health-Bereichen wie KI in der Medizin, Robotik, Labordiagnostik oder Cybersicherheit entwickeln. Das Produkt sollte zum 2. Quartal 2027 verfügbar und nicht vor 2023 veröffentlicht worden sein. Der Wettbewerb lockt mit Preisgeldern in Höhe von 3.500 Euro, der Vernetzung mit möglichen Investor:innen und Geschäftspartner:innen sowie dem Austausch mit Branchenexpert:innen. Bewerbungsschluss ist der 10. September.

Plakat zum Ideenwettbewerb HAL2027 der Cyberagentur mit Glühbirnen-Symbol auf blauem Hintergrund
© Cyberagentur

HAL2027

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit, kurz: Cyberagentur, ist eine bundeseigene GmbH, die Forschung und Entwicklungen im Bereich Cybersicherheit unterstützt. Ein Baustein ist der Wettbewerb HAL2027, an dem sowohl Einzelpersonen als auch Teams aller Art teilnehmen können, also auch Startups. Voraussetzung ist, dass sie eine Idee mitbringen, die das Thema „Cybersicherer Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft“ widerspiegelt. Eine Jury wählt drei Finalisten aus, die damit eine Vergütung von mindestens 40.000 Euro bereits sicher haben. Für den ersten Platz gibt es zusätzlich 100.000 Euro, für die Plätze zwei und drei 30.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro. Bewerbungen werden noch bis zum 18. August angenommen.

Pier Startup Logo mit zwei roten Aufwärtspfeilen über farbigem Text in Rot-, Lila- und Blautönen
© PIER

PIER Startup Workshop

Unter dem Namen PIER sind das Forschungszentrum DESY und die Universität Hamburg eine Partnerschaft eingegangen, um Spitzenforschung zu fördern. Zum Angebot gehören auch Workshops; der nächste findet am 18. September unter der Überschrift “Founding a Startup in Germany as a non-EU Citizen” statt. Er richtet sich an Nachwuchswisschenschaftler:innen aus Nicht-EU-Ländern, die in der Europäischen Union ein Unternehmen gründen wollen. Der Workshop gibt einen Überblick über die formalen Grundlagen, etwa in Bezug auf Rechtsformen, den juristischen Ablauf des Gründungsprozesses sowie Steuern und Gebühren. Auch Themen wie die Bewertung des Innovationsgrades einer Idee und mögliche Businessmodelle werden behandelt. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich und die Anmeldung ist bis zum 14. September möglich.


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