Viele Startups haben es sich zur Aufgabe gemacht, die industrielle Produktion flexibler, nachhaltiger und schneller zu machen. In Hamburg gehören unter anderem LIQTRA, Infinici und Eilbek Research in diese Kategorie.
3 Hamburger Startups mit Lösungen für die industrielle Produktion
LIQTRA
Für den wirtschaftlichen Einsatz des 3D-Drucks in der Industrie bietet LIQTRA maßgeschneiderte Hardware- und Softwarelösungen an. Das Unternehmen hat eine Technologie für den Granulatdruck entwickelt, die materialeffizienter und flexibler ist als herkömmliche Verfahren und den Einsatz von recyceltem Granulat ermöglicht. Geschehen ist das im Rahmen des Projekts „ÖkoMEx“, das die IFB Hamburg über ihr Programm PROFI Umwelt Transfer mit 292.000 Euro gefördert hat. Als Einsatzbereich für die neue Technologie hat LIQTRA zunächst die Automobilbranche im Visier.
Infinici
Infinici ist ein Startup aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft, das sich auf Glas- und Kohlefaserprodukte aus recycelten Materialien fokussiert hat. Das Unternehmen bietet kostengünstige Alternativen zu herkömmlichen Fasern und ermöglicht so die Herstellung hochwertiger Verbundwerkstoffteile mit einem geringeren CO2-Fußabdruck. Einen Meilenstein in der Geschichte von Infinici stellt die Anfang 2025 verkündete Partnerschaft mit Biesterfeld dar, einem der führenden internationalen Distributeure von Produkten und Lösungen in der Spezialchemie sowie in der Pharma- und Lebensmittelindustrie.
Eilbek Research
Made in Hamburg im Tempo der chinesischen Metropole Shenzen – das verspricht Eilbek Research. Das Startup ist spezialisiert auf erste Produktionsläufe und Markteinführungen im Bereich Hardware, bis zu 10.000 Einheiten sind möglich. Es begann ursprünglich als Ingenieursbüro und nutzt jetzt sein Fachwissen für eine breiten Palette von Anwendungsbereichen, von der industriellen Automatisierung über Hochgeschwindigkeitsbildgebung und Bewegungssteuerung bis hin zu Neurowissenschaften und IT-Betrieb. Eilbek Research begleitet seine Kunden Schritt für Schritt durch den Industrialisierungsprozess bis hin zur Großlinienserie innerhalb von zwei Wochen.