Im Mai veröffentlichte der Deutsche Startup-Verband den GreenTech Monitor 2026 und nannte Hamburg mit 170 Unternehmen als eine der Hochburgen in diesem zukunftsträchtigen Bereich. Mit Eternal Power, nOa climate und repath stellen wir drei von ihnen in diesen Beitrag vor.
Eternal Power
Das Team von Eternal Power, ausgestattet mit reichlich unternehmerischer Erfahrung, hat Großes vor. Es adressiert einen Markt, dem bis 2050 ein Jahresumsatz von weit über 1 Billion US-Dollar prognostiziert wird: grüner Wasserstoff. Für dessen Herstellung will es eigene Produktionsstätten entwickeln, finanzieren, bauen und betreiben. Entsprechende Projekte gibt es in sieben Ländern in Europa und Südamerika. Aktuell liegt der Fokus auf einer Anlage in Dummerstorf (Mecklenburg-Vorpommern). Vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung, sollen dort ab 2029 jährlich bis zu 8.500 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden, langfristig wird sogar eine Jahreskapazität von bis zu 30.000 Tonnen angestrebt.
nOa climate
Das Startup nOa climate ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Mikro-Biogasanlagen spezialisiert, die organische Abfälle in erneuerbare Energie und organischen Dünger umwandeln. Die Anlagen bieten Menschen mit schlechtem Zugang zur Stromversorgung eine bezahlbare und netzunabhängige Energiequelle. Bei einem Projekt auf den Kapverden sorgte nOa climate unter anderem für den Betrieb von umweltfreundlichen Toiletten. In Kenia liefert eine Biogasanlage Energie zum Kochen und zum Erhitzen von Wasser, während der Dünger für die Gemüsegärten und Fischzuchtanlage einer Dorfgemeinschaft genutzt wird.
repath
repath gehört zu den erfolgreichsten Hamburger Startups der GreenTech-Kategorie. Im September 2024 konnte es den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,6 Millionen Euro verkünden. Die Plattform von repath dient dazu, die durch den Klimawandel entstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Das geschieht über eine eingehende Analyse der Energieinfrastruktur auf Anlagenebene auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten. Durch die genaue Identifizierung anlagenspezifischer Schwachstellen ermöglicht repath Energieunternehmen die Umsetzung gezielter Resilienzstrategien. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie Enel, UK Power Networks, Energy Infrastructure Partners, John Laing und Denham Capital.