Seit 2010 gibt es den Hult Prize, für den sich Studierende aus aller Welt mit ihren Startup-Projekten noch bis zum 15. Februar bewerben können. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass beim Geschäftsmodell mindestens ein Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen adressiert wird. Nicht zuletzt wegen des Preisgeldes in Höhe von 1 Million Dollar wird der Wettbewerb auch als „Nobelpreis für Studierende“ bezeichnet.
1 Million US-Dollar Preisgeld beim “Nobelpreis für Studierende“
Hult Prize – Ablauf und Teilnahmebedingungen
Der Ausleseprozess beim Hult Prize erstreckt sich über fünf Phasen. Die erste Qualifizierungsrunde findet über Live-Pitches oder über eine Online-Bewerbung statt. Als nächstes folgen im April und Mai nationale beziehungsweise online stattfindende Veranstaltungen, bei denen das Teilnehmerfeld weiter eingegrenzt wird. Die verbleibenden Kandidaten durchlaufen im Juni und Juli ein digitales Accelerator-Programm, um die Produkte und Geschäftsideen zu entwickeln. Die besten 20 Teams erhalten dann im August ein vierwöchiges Intensivcoaching im Ashridge House, einem prachtvollen Landsitz in der Nähe von London. Die Top 8 treten schließlich im September zum finalen Pitch an. Letztes Jahr war das Museum Tate Modern in London der Veranstaltungsort, für 2026 ist er noch nicht offiziell bestätigt.
Die Teilnahmebedingungen sind zunächst unkompliziert. Mitmachen können Teams von zwei bis vier Studierenden, die zum Zeitpunkt der Registrierung alle mindestens 18 Jahre alt sein und in einem Studiengang eingeschrieben sein müssen, der zu einem akademischen Abschluss führt. Ihr gewinnorientiertes Unternehmen unterstützt mindestes eines der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), muss aber noch nicht gegründet oder am Markt sein. Bewertet werden im ersten Durchgang folgende Kriterien:
Team – Diversität in Bezug auf Zusammensetzung und Kompetenzen
Idee – Problem und seine Lösung im Zusammenhang mit den SDGs
Geschäftsmodell – Nachweis von Markt- und Skalierungspotenzial